BOGn
Förderung
der Berufsorientierung
an allgemeinbildenden Gymnasien
in Oldenburg
Ziel von BOGn ist die
Förderung der Berufsorientierung
• von rund 800 Jugendlichen pro Jahr seit 2009
• in ca. 30 Klassen pro Jahr
• an den allgemeinbildenden Oldenburger Stadtgymnasien
und den Integrierten Gesamtschulen
• in den Jahrgangsstufen 10.2 und 11.1 oder 11.1
und 11.2
• in den Zeiträumen:
Dezember 2008 - November 2009 (ca. 25 Klassen der "Generation
1")
Dezember 2009 - November 2010 (ca. 35 Klassen der "Generation
2")
Dezember 2010 - November 2011 (ca. 30 Klassen der "Generation
3")
Durch BOGn sollen die
Schülerinnen und Schüler einen Überblick
über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in
verschiedenen Berufsfeldern erhalten; eine Vertiefung
erfolgt durch Berufserkundungen in Unternehmen. Dabei
werden unterschiedliche Interessen der Schülerinnen
und Schüler sowie vorhandene Strukturen und Programme
in den Schulen berücksichtigt. Durch BOGn sollen
die Jugendlichen aber nicht nur über die vielfältigen
Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in unterschiedlichen
Berufsfeldern informiert, sondern auch hinsichtlich einer
möglichst selbst gesteuerten Berufs- und Studienwahl
gefördert werden. Dies betrifft beispielsweise die
Selbsteinschätzung und Zielfindung sowie die Informations-,
Entscheidungs- und Zeitmanagementkompetenz.
Wirkungsebenen
der Instrumente

Grundlage ist ein Set
aufeinander abgestimmter Instrumente:
1. Das internetbasierte Berufsorientierungsportal
(BOP) dient insbesondere zur Bereitstellung und
zum Abruf der Bausteine für das Selbststudium, zur
Kommunikation der Nutzerinnen und Nutzer und zur Organisation
der Aktivitäten. Neben Materialien der Arbeitsagentur
werden sechs vom IÖB erstellte Bausteine in das BOP
eingestellt.
2. Die Präsenzveranstaltungen werden
– unter Mitwirkung der akademischen Beraterinnen
und Berater der Arbeitsagentur – primär im
Klassenverband durchgeführt und dienen zur Information
über wesentliche Berufsfelder sowie zur Entwicklung
von Kompetenzen zur Berufswahl und Entscheidungsfindung.
Weiterhin werden in den Schulen zentrale Informationsveranstaltungen
für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte
und Eltern durchgeführt.
3. Die Praxiskontakte werden primär
als Erkundungen in Ausbildungsunternehmen organisiert.
Sofern möglich werden die schulischen Betriebspraktika
berücksichtigt.
4. Die individuelle Eignungsfeststellung
umfasst grundlegende Kompetenzen sowie berufliche Eignungen
und Interessen.
5. Die Beratung der Schülerinnen
und Schüler durch die BO-Berater des IÖB erfolgt
primär über das BOP; bei vertieftem Beratungsbedarf
werden Gespräche bei der Arbeitsagentur angebahnt.
6. Die Durchführung und die Ergebnisse der Maßnahme
werden begleitend evaluiert.
|